Verankere GUI-MCP-Paritaet als Architekturvorgabe

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gitea_admin committed 2026-09-19 10:38:46 +02:00
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@@ -116,6 +116,28 @@ Verbindliche Regel:
- wenn Text im DOM sichtbar ist, gilt er als GUI-String und unterliegt dieser Regel auch dann, wenn er clientseitig zusammengesetzt wird
- zusammengesetzte UI-Texte duerfen keine fachliche Logik enthalten; sie kombinieren nur locale-gebundene Textbausteine mit stabilen technischen Werten
### 2.5 GUI-/MCP-Paritaet
Die MCP-Schnittstelle ist im Grundsatz funktional paritaetisch zur GUI. Ein
MCP-Nutzer ist hinsichtlich der fachlichen Nutzung einem GUI-Nutzer
gleichzustellen.
Verbindliche Regel:
- jeder fachliche Anwendungsfall, den ein GUI-Nutzer ausfuehren kann, muss auch
ueber die MCP-Schnittstelle ausfuehrbar sein
- alle fachlichen Lese-, Anlege-, Aenderungs-, Archivierungs- und
Reaktivierungsmoeglichkeiten der GUI muessen im MCP-Interface abgebildet sein
- GUI und MCP verwenden dieselben fachlichen Validierungen, Berechtigungen,
Statusregeln und Ownership-Grenzen; fachliche Logik darf nicht doppelt in
GUI und MCP implementiert werden
- jede Erweiterung oder Aenderung eines GUI-Anwendungsfalls erfordert zwingend
die gleichzeitige Pruefung und, falls erforderlich, Anpassung des MCP-Interfaces
- ein MCP-Nutzer darf gegenueber einem gleich berechtigten GUI-Nutzer weder
fachlich eingeschraenkt noch durch abweichende Regeln bevorzugt werden
- die Paritaet betrifft die fachliche Funktion und den Datenzugriff, nicht die
visuelle Darstellung oder den Interaktionsablauf der GUI
## 3. Modulmodell
### 3.1 Zulaessige Modulbereiche