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# Technische Architektur
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Stand: 2026-04-08
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Status: Verbindlicher Architektur-Master
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Dokumentklasse: normative
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## 1. Zweck und Geltung
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Dieses Dokument ist die verbindliche Architekturvorgabe fuer die Entwicklung hochmodularer Webportale in diesem Repository. Es steuert Analyse, Implementierung, Refactoring und Review durch Mensch und LLM.
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Es definiert verbindlich:
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- Modul-, Prozess-, Frontend-, API- und Datenbankgrenzen
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- Ownership und oeffentliche Schnittstellen
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- Standard-Scope fuer Analyse und Implementierung
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- Wiederverwendungs- und Redundanzregeln
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- Regeln fuer neue Module, Submodule und zentrale Bausteine
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Dieses Dokument ist kein Inventar konkreter Tabellen, Prozesse, Dateien oder Runtime-Artefakte. Solche Details liegen in den zustaendigen Modul-, Prozess- oder DB-Vertraegen.
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## 2. Architekturprinzipien
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### 2.1 Module
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Ein Modul ist ein fachlich oder technisch gekapselter Contract, nicht nur eine Verzeichnisstruktur.
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Verbindliche Regel:
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- jedes Modul besitzt genau eine klar abgegrenzte Primaerverantwortung
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- jedes Modul kapselt seine Domain-Logik, Datenzugriffe, externen Schnittstellen, internen Datenstrukturen und Speicherdetails
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- jedes Modul definiert eine explizite oeffentliche Schnittstelle fuer andere Module
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- jedes Modul besitzt definierte Owned Artefakte und Schreibrechte
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- interne Implementierungen anderer Module duerfen nicht direkt genutzt werden
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- jede Modulgrenze muss als potenzielle spaetere Service-Grenze behandelbar bleiben
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### 2.2 Prozesse
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Ein Prozess ist ein sequenzieller Hauptablauf innerhalb genau eines owning Hauptmoduls.
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Verbindliche Regel:
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- ein Hauptmodul besitzt beliebig viele Hauptprozesse; jeder Hauptprozess gehoert genau einem Hauptmodul
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- ein Hauptprozess darf Submodule desselben Hauptmoduls nutzen
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- fachliche Hauptprozesse ueber Hauptmodulgrenzen hinweg sind nicht zulaessig
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- Batching, Parallelisierung, Retry, Resume, Fehlerklassifikation, Statusermittlung und Ergebnisvertrag gehoeren in den owning Prozessvertrag
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- zusaetzliche harte Schreib-, Feld- oder Datenbankschranken sind nur zulaessig, wenn sie explizit im Prozess- oder DB-Vertrag festgelegt sind
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### 2.3 Implementierung
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Module, Prozesse und Sub-Prozesse sind technisch so scharf wie moeglich zu trennen.
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Verbindliche Regel:
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- jedes Modul besitzt eine interne API oder Zugriffsschicht
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- Cross-Modul-Kommunikation erfolgt nur ueber definierte Modul-Schnittstellen
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- direkte Zugriffe auf interne Implementierungen oder Daten anderer Module sind verboten
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- Module, Prozesse und Sub-Prozesse muessen getrennt entwickelbar, testbar, ausrollbar, ueberwachbar, debugbar und optimierbar sein
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- technische Kopplung zwischen Prozessen und Sub-Prozessen ist auf das notwendige Minimum zu reduzieren
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- Module duerfen keine impliziten Abhaengigkeiten besitzen, die eine spaetere Extraktion verhindern
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### 2.4 Frontend
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Das Frontend ist bewusst minimalistisch. Ziel ist eine kleine Zahl konsistenter, wiederverwendbarer UI-Bausteine statt vieler seiten- oder feature-spezifischer Sonderkomponenten.
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Verbindliche Regel:
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- Seiten und Views komponieren Daten, Layouts und Komponenten, erzeugen aber keine Fachlogik
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- UI-Komponenten duerfen keine fachliche Primaerlogik, fachliche Dateninterpretation oder eigenstaendige Fachwahrheit besitzen
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- fachliche UI-Komponenten, fachliche Darstellungsregeln und fachlich interpretierende UI-Logik gehoeren zum owning Fachmodul
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- fachlich neutrale UI-Komponenten, Layout-Komponenten, Formatierungshelfer, Interaktionsmuster und Frontend-Utilities gehoeren nach `shared`
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- neue oder geaenderte Frontend-Komponenten muessen zuerst gegen bestehende Komponenten, Patterns und `shared`-Bausteine geprueft werden
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- Varianten bestehender Komponenten sind ueber Props, Konfiguration oder dokumentierte Erweiterungspunkte umzusetzen, nicht durch Copy-Paste
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- Karten, Tabellen, Filter, Tabs, Buttons, Statusanzeigen, Ladezustaende, Empty States, Fehlermeldungen und Detailansichten sind als wiederverwendbare Patterns zu behandeln
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- seitenlokale Sonderkomponenten sind nur zulaessig, wenn sie nachweislich nicht sinnvoll wiederverwendbar sind
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- API-Responses duerfen frontendnah komponiert sein, aber keine Fachlogik aus dem owning Modul in API oder Frontend verschieben
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## 3. Modulmodell
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### 3.1 Zulaessige Modulbereiche
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Fachliche Hauptmodule:
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- `zu definieren
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Technische Modulbereiche:
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- `system`
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- `shared`
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Verbindliche Regel:
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- fachliche Hauptmodule besitzen Business-Logik und fachliche Ownership
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- `system` enthaelt nur technische Runtime-, Start-, Trigger- und Laufzeitlogik
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- `shared` enthaelt nur fachlich neutrale, wiederverwendbare technische Bausteine
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- konkrete Submodule, Prozesse, Artefakte und Schnittstellen werden in Modulvertraegen dokumentiert, nicht in diesem Architektur-Master
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### 3.2 `shared`
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`shared` ist der zentrale technische Querschnittsbereich.
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Verbindliche Regel:
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- `shared` darf keine Business-Logik, Fachwahrheit oder primaere fachliche Ownership besitzen
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- `shared` darf Services, Komponenten, Helper, technische Schnittstellen, UI-nahe und API-nahe Bausteine bereitstellen
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- ein Baustein gehoert nur nach `shared`, wenn er fachlich neutral ist und keine Verantwortung eines Fachmoduls uebernimmt
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- fachliche Regeln, Dateninterpretation, Statuslogik und Entscheidungen bleiben im owning Fachmodul
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- technische Querschnittslogik ohne fachlichen Inhalt muss in `shared` oder einem dort dokumentierten zentralen Baustein liegen, sobald Wiederverwendung ueber mehr als eine Stelle absehbar ist
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### 3.3 `admin`
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`admin` ist kein Hauptmodul und besitzt keine fachliche Ownership.
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Verbindliche Regel:
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- Admin-Funktionen sind nur Bedienoberflaechen auf bestehende Hauptmodule
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- Admin-spezifische Fachlogik liegt im owning Hauptmodul
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- ein separates fachliches Modul `admin` ist nicht zulaessig
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### 3.4 `public/api/`
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`public/api/` ist die HTTP-Service- und Kompositionsschicht des modularen Monolithen.
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Verbindliche Regel:
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- `public/api/` besitzt keine fachliche Primaerverantwortung
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- `public/api/` darf Modul- oder Submodul-Schnittstellen fuer konkrete Frontend-User-Stories zusammensetzen
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- `public/api/` bleibt duenn und enthaelt nur HTTP-nahe und technische Kompositionslogik
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- fachliche Ownership darf nicht aus Modulen in `public/api/` wandern
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## 4. Datenbankgrenze
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Die Plattform nutzt aktuell genau eine gemeinsame Datenbank. Diese gemeinsame Datenbank hebt Modul- und Ownership-Grenzen nicht auf.
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Verbindliche Regel:
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- jede Tabelle, View, materialisierte View und DB-Funktion besitzt genau eine primaere Ownership
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- primaere Ownership folgt genau einem Hauptmodul oder einem technischen Shared-Bereich
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- nur das owning Modul definiert Struktur, Write-Logik, Constraints und fachliche Semantik eines DB-Artefakts
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- direkte Cross-Modul-Writes in fremde Owned Tabellen sind verboten
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- andere Module duerfen fremde Artefakte nur ueber definierte Schnittstellen des owning Moduls nutzen
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- physische DB-Splits sind kein aktueller Standard und beduerfen einer expliziten Architekturentscheidung
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Operative DB-Referenz:
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`docs/architektur/database/module_db_ownership.md`
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Verbindliche Regel:
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- konkrete DB-Artefaktlisten gehoeren in die DB-Ownership-Dokumentation, nicht in diesen Architektur-Master
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- bei Analyse, Refactoring und Implementierung wird der DB-Scope zuerst ueber Modul plus Owned DB-Artefakte bestimmt
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- fremde DB-Artefakte duerfen nur bei deklarierter Leseabhaengigkeit, FK-Beziehung oder Integrationspruefung in den Scope aufgenommen werden
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## 5. Dokumentation und Lesescope
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Aktive Dokumentation ist komponentennah.
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Verbindliche Regel:
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- aktive Modul- und Submodul-Dokumentation liegt unter `docs/modules/<modul>/...`
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- aktive technische Shared-Dokumentation liegt unter `docs/modules/shared/...`
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- technische Runtime-Dokumentation liegt unter `docs/modules/system/...`
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- fachliche Hauptprozesse liegen innerhalb des owning Modulbaums
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- historische oder abgeloeste Dokumentation liegt ausserhalb des aktiven Modulbaums
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- `docs/architektur/technical_architecture.md` bleibt der einzige aktive Architektur-Master
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Standard-Lesescope:
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- Arbeit an einem Modul: `docs/architektur/technical_architecture.md` plus `docs/modules/<modul>/...`
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- Arbeit an einem Submodul: `docs/architektur/technical_architecture.md` plus `docs/modules/<modul>/<submodul>/...`
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- `docs/modules/shared/...`: nur bei betroffener Shared-Schnittstelle oder moeglicher Wiederverwendung
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- `docs/modules/system/...`: nur bei Runtime-, Queue-, Scheduler-, Trigger- oder Supervisor-Themen
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- andere Module: nur bei explizitem Integrationsbedarf
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## 6. Wiederverwendung und Redundanzverbot
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Vor jeder Aenderung an App, Frontend, UI-Komponenten, UI-Patterns, API, Prozesslogik, Datenzugriff, Infrastruktur oder Dokumentation ist Wiederverwendung vor Neuerstellung zu pruefen.
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Ziel ist eine Architektur ohne redundante Fachlogik, technische Inselloesungen, doppelte UI-Komponenten oder mehrfach gepflegte Varianten desselben Musters.
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Verbindliche Regel:
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- zuerst bestehende Muster, Komponenten, Services, Modul-Schnittstellen und `shared`-Bausteine pruefen
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- vorhandene passende Muster muessen wiederverwendet, erweitert oder als zentrale Schnittstelle bereitgestellt werden
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- fachliche Inhalte gehoeren immer in das owning Fachmodul und werden von dort ueber definierte Schnittstellen bereitgestellt
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- fachliche Logik darf nicht in `shared`, `public/api/`, `admin`, Skripte oder fachfremde Bereiche ausgelagert oder dupliziert werden
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- fachlich neutrale technische Logik gehoert nach `shared`, sofern sie wiederverwendbar ist oder Wiederverwendung absehbar ist
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- Frontend-Darstellung, Interaktionslogik, Layout, Formatierung und Zustandsdarstellung sind als bestehende oder neue zentrale UI-Komponenten beziehungsweise UI-Patterns in `shared` zu pruefen
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- neue `shared`-Bausteine sind nur zulaessig, wenn sie keine Fachwahrheit enthalten, keine fachliche Primaerverantwortung uebernehmen und wiederverwendbar sind
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- technische Querschnittsbausteine duerfen Module entkoppeln, aber keine fachlichen Entscheidungen aus owning Modulen herausziehen
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- neue Loesungen sind nur zulaessig, wenn kein passendes bestehendes Muster, keine passende Modul-Schnittstelle und kein geeigneter `shared`-Baustein existiert
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- Quickfixes, Workarounds, Copy-Paste-Varianten, seitenlokale UI-Duplikate und isolierte Sonderlogik fuer Einzelstellen sind verboten
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- Redundanzvermeidung muss bei Analyse, Umsetzung, Review und Refactoring aktiv nachgewiesen werden koennen
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## 7. Verbotene Strukturen
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Nicht zulaessig sind:
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- Module als reine Ordner ohne Contract
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- direkte Cross-Modul-Zugriffe auf DB-Tabellen, interne Implementierungen oder Daten anderer Module
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- versteckte oder implizite Modulabhaengigkeiten
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- Vermischung mehrerer Primaerverantwortungen innerhalb eines Moduls
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- parallele Fachlogik ausserhalb des owning Moduls
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- redundante fachliche, technische oder UI-Loesungen, obwohl ein bestehendes Modul, eine Schnittstelle, ein Pattern oder ein `shared`-Baustein erweitert werden koennte
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- neue generische Frameworks oder Orchestrator-Umbauten ohne explizite Architekturentscheidung
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- implizite Schutz-, Schreib- oder Datenbankschranken ohne Prozess- oder DB-Vertrag
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## 8. Erweiterungsregeln
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Neue Hauptmodule, Submodule oder zentrale Bausteine duerfen nur eingefuehrt werden, wenn bestehende Strukturen die Verantwortung nicht sauber tragen koennen.
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Prueffragen vor jeder Erweiterung:
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1. Welches bestehende Hauptmodul ist primaer betroffen?
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2. Reicht eine neue Datei, ein neues Submodul oder eine neue Schnittstelle im owning Hauptmodul aus?
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3. Handelt es sich um fachlich neutrale Wiederverwendung, die nach `shared` gehoert?
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4. Entsteht wirklich eine neue Primaerverantwortung mit eigenen Owned Artefakten und Schreibrechten?
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5. Bleibt der Handshake zum Rest des Systems auf minimale Scope-Identifier begrenzt?
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6. Reduziert der neue Schnitt Kopplung und Redundanz, statt sie zu erhoehen?
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Verbindliche Regel:
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- neue Hauptmodule sind nur zulaessig, wenn eine neue fachliche oder technische Primaerverantwortung entsteht, die nicht sauber in `company`, `ratings`, `groups`, `lists`, `system` oder `shared` aufgeht
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- neue Submodule sind nur zulaessig, wenn innerhalb eines bestehenden Hauptmoduls eine klar isolierbare Verantwortung mit eigener Schnittstelle entsteht
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- neue Prozess- und Sub-Prozess-Dokumente werden im owning Modulpfad angelegt und folgen `component.subcomponent.process_name`
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- `admin`, `public/api/`, `scripts/` oder `lib/` begruenden kein neues fachliches Hauptmodul
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- Bequemlichkeit, Dateigroesse oder kurzfristiger Umbauaufwand rechtfertigen kein neues Hauptmodul
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- vor jeder normativen Architektur- oder Modulerweiterung muss dieses Dokument aktualisiert werden
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## 9. Aenderungsregel
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Jede strukturelle Aenderung an Hauptmodulen, Modulgrenzen, Prozesszuordnungen, Frontend-Prinzipien, API-Grenzen, DB-Ownership oder primaeren Ownership-Prinzipien muss zuerst in diesem Dokument normativ festgelegt und danach in Detaildokumenten nachgezogen werden.
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Verbindlich ist:
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- `docs/technical_architecture.md` ist der einzige aktive Architektur-Master des Repositories
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- andere Dokumente duerfen diese Architektur erklaeren, anwenden oder historisieren, aber keine konkurrierende Master-Struktur definieren
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- konkrete Inventare wie Tabellenlisten, Submodullisten, Prozesslisten oder Runtime-Artefakte werden in Detaildokumenten gepflegt und nicht hier dupliziert
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